Einleitende Informationen zum Thema Gesundheit

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Grundsätzlich haben alle Menschen Anspruch auf Hilfe bei gesundheitlichen Problemen, insbesondere in Notlagen. Für Menschen, die keinen Aufenthaltstitel - die so genannten Illegalen - haben, ist das MediBüro eine wichtige Anlaufstelle. Die gesundheitliche Lage ist auch im Rahmen des Asylverfahrens wichtig. Daher sollte die Anwält_innen über alle wichtigen gesundheitlichen Einschränkungen informiert werden.

Das Inhaltsverzeichnis mit allen Artikel zum Thema Gesundheit findest Du hier.

Gesundheits- und Sozialberatung im Prenzlauer Berg

Die Kontakt- und Beratungsstelle prenzlkomm bietet Geflüchteten sowie deren ehrenamtlichen und professionellen Helfern Informationen, Beratung und Unterstützung zu gesundheitlichen und sozialen Fragestellungen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Farsi und Arabisch.

Kontakt: http://www.prenzlkomm.de/home/hilfe-fuer-gefluechtete-menschen.html
prenzlkomm gGmbH
Schönhauser Allee 161A
Telefon: 030 444 1664
zolfagharizadeh@prenzlkomm.de
oleary@prenzlkomm.de

Rahmenkonzept des Landes Berlins zur medizinischen Versorgung von Geflüchteten

Hier findest Du das Rahmenkonzept des Landes Berlin. Es ist eine umfängliche Übersicht, die vor allem für Fachpersonal interessant ist.

Praktische Hilfe

  • Vermittlung anonymer und kostenloser medizinischer Behandlung unabhängig von Aufenthaltsstatus durch das MediBüro.
  • Sprachführer für Einwanderer*innen zum Thema Gesundheit in Deutschland auf verschiedenen Sprachen
  • Psychosoziale Online-Beratung in sieben versch. Sprachen: IPSO hat mit Ärzten und Psychologen in Afghanistan ein großes Netzwerk von psychosozialen Beratern*innen für das öffentliche Gesundheitssystem ausgebildet. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes in Berlin wurde zusätzlich in Afghanistan eine psychosoziale Video-Online-Sprechstunde www.ipso-ecare.com aufgebaut, die erfolgreich in Afghanistan läuft und viele Menschen erreicht. Diese Erfahrung soll jetzt auch in Deutschland zum Tragen kommen und Flüchtlinge können diesen Support wahrnehmen. Kontakt: Isabelle Azoulay und Jens Lauer, Tel. 030 21 94 58 30
  • Sehr nützlich sind die "tıp doc Gesundheitshefte für Asylbewerber". Sie erhalten anschauliche Bilder, um über gesundheitliche Praxisfragen aufzuklären. Wann muss ich meine Medikamente nehmen, was ist eine Impfung, was darf ich essen. Die Hefte sind in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi/Dari, Urdu, Tigrinya, Russisch, Serbisch, Albanisch und Rumänisch hier zu erhalten.
  • Hilfreiche Dokumente für Ärzte, die sich für Flüchtlinge engagieren, von „Medizin hilft Flüchtlingen“.

Informationen

  • Eine wohl umfangreichste Sammlung von Broschüren in verschiedenen Sprachen (häufig Arabisch, Farsi, Englisch, aber auch viele andere) zu Themen wie Impfen, Ernährung, Krankenhausaufenthalt, aber auch Allergien, Borrelliose, Krätze etc. gibt es auf der Seite von Kindergesundheit.info. Die Sammlung ist so umfangreich, dass wir sie noch nicht importieren konnten und empfehlen dort einfach selbst nachzuschauen: http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-fachkraefte/arbeiten-mit-fluechtlingsfamilien/
  • Das deutsche Apothekensystem wird in zwölf Sprachen durch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände erklärt. Hier findet Ihr die Website.
  • Die Website www.zanzu.de, eine Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, richtet sich an Migrant_innen, die sich noch nicht lange in Deutschland aufhalten und informiert über Themen wie Schwangerschaft, Geburt, Verhütung und sexuelle Gesundheit. Die Themen sind in 12 Sprachen vorhanden.
  • MedGuide / Medizinischer Sprachführer – Deutsch / Arabisch / Farsi Ein Fachärzte-Team aus Husum/Nordfriesland hat die Erfahrungen aus der Arbeit in den Erstaufnahme-Einrichtungen für Flüchtlinge sowie in der Notaufnahme zusammengetragen. Hierbei waren Ärzte aus den Bereichen Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie und Hausärzte aus der Region beteiligt.